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Siehst du die Sonne

 Ich sehe brennende Straßen

Rauch, der im Himmel hängt

Ratten in schmutzigen Gassen

Und Menschen, die die Armut lenkt.

 

Ich sehe fallende Bäume

Häuser ohne Tür und Dach

Ruinen, zerbombte Räume

Eine Stadt, die an Gewalt zerbrach

Wütende Leiber,

Gossenkinder leisten Widerstand

Und weinende Weiber

In Gesichter ist das Leid gebrannt

Sie schrei’n nach Gerechtigkeit

Ganz allein, nur schwarze Erde

weit und breit

 

Ich seh kleine Hände

zitternd und heimatlos

Besprühen nackte Wände,

grell und riesengroß

 

Und sie träumen von einem Ort,

wo es noch Wunder gibt

Die Vögel, sie fliehen

in ein blühendes Land

Sehe, wie sie ziehen,

Flügel groß und weit gespannt

 

Ich sehe Angst in den Augen

und Füße in Asche und Staub

Beine ohne Glauben

fühlen sich des Weges beraubt

Doch sie geh’n tränenschwer

langsam geradeaus

Ja sie geh’n immer mehr

aus dieser Hölle hinaus

 

Siehst du die Sonne nicht über dir

Spürst du ihre Wärme nicht tief in dir

Seh in das Sonnenlicht über dir

und laß zu, daß es den Haß zerbricht

tief in dir.

 

                         Josie

                         Wenn andre froh sind ist sie traurig

                         Und ihre Freundin ist die Nacht

                         Und sie träumt oft tagelang

                         Mit dem Wind, wenn er von Süden kommt

                         Und Sehnsucht klingt in der Stimme wenn sie lacht

 

                         Sie hat ein Kleid aus Sonnenschein

                         Und traut sich nicht, es anzuziehn

                         Und nur heimlich, wenn es keiner merkt

                         Sieht man sie darin spazierengehn

                         Und etwas in ihr will fast zerspringen

 

                         Josie, Josie, es ist soweit

                         Vergiß die Mädchenträume

                         Und halte dich bereit

                         Der Tag geht abends schlafen

                         Und wacht als Morgen auf

                         Doch aus dem Kind von gestern

                         Wird nun langsam eine Frau

 

                         Mit jedem Blick in ihren Spiegel

                         Sehn sie zwei Augen fragend an

                         Und ihr Freund, der Wind, ist plötzlich stumm

                         Und kein Traum will mehr wie früher sein

                         Und in der Nacht fühlt sie sich so allein

 

                         Mit jedem Tag spürt sie es mehr

                         Und weiß doch nicht, woran sie ist

                         Denn es ist niemand da

                         Der ihr hilft, sich selber zu verstehn

                         Und etwas in ihr will fast zerspringen

 

                         Josie, Josie, es ist soweit

                         Vergiß die Mädchenträume

                         Und halte dich bereit

                         Der Tag geht abends schlafen

                         Und wacht als Morgen auf

                         Doch aus dem Kind von gestern

                         Wird nun langsam eine Frau

 

                         Josie, Josie, es ist soweit

                         Vergiß die Mädchenträume

                         Und halte dich bereit

                         Der Tag geht abends schlafen

                         Und wacht als Morgen auf

                         Doch aus dem Kind von gestern

                         Wird nun langsam eine Frau

                         Hm, Josie, Josie...

 

 

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